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Am 12. Mai ist der Tag der Pflege

Drei Mitarbeiterinnen aus dem Laurentius Hospiz erzählen anlässlich des Tages der Pflege, wieso sie sich für diesen Beruf entschieden haben und was dieser für sie bedeutet.

Petra Bones

Schon meine Mutter war Krankenschwester und hat mir von ihrer Arbeit erzählt. Dies fand ich immer spannend. Als Sechsjährige hatte ich eine Blinddarmentzündung und musste selbst ins Krankenhaus. Ich war ein Kind, das schnell Heimweh hatte - so auch während des Krankenhausaufenthaltes. Die Krankenschwester, die sich um mich gekümmert hat, hat mich so toll getröstet, dass in mir der Wunsch reifte, ebenfalls diesen Beruf zu erlernen. Als Jugendliche habe ich mehrere Praktika in diesem Bereich absolviert. Da wusste ich: "Das ist es!" Auch fast 40 Jahre nach meiner Ausbildung trägt mich die tägliche Begegnung mit den Menschen und das Wissen, dass ich helfen kann. Dennoch wünsche ich mir mehr Anerkennung für meinen Beruf.

Doris Körner

Zwei meiner Tanten waren Krankenschwestern und ich fand es immer interessant, was sie von ihrer Arbeit erzählt haben. Also habe ich schon als junges Mädchen im Krankenhaus ausgeholfen und mehrere Praktika absolviert. Zunächst habe ich jedoch eine hauswirtschaftliche Ausbildung gemacht, aber gleich im Anschluss den Beruf der Krankenschwester erlernt. Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen und bekomme so viel zurück. Die Arbeit im Hospiz ist für mich ein "Sechser im Lotto". Hier habe ich für jeden einzelnen Gast Zeit und kann so auf ihn eingehen, wie er es sich wünscht.

Alisa Hartmann

Mir war immer klar, dass ich mit Menschen arbeiten möchte, dachte aber zunächst an den pädagogischen Bereich. Mein Lehrer hat mir dann jedoch vorgeschlagen, einen pflegerischen Beruf zu erlernen. Während meiner Ausbildung zur Pflegeassistentin habe ich den Kontakt und die Arbeit mit den Menschen lieben gelernt und im Anschluss mein Examen als Pflegefachkraft gemacht. Für gesunde Menschen sind viele Dinge selbstverständlich - zu trinken, wenn man Durst hat oder zu essen, wenn man Hunger hat. Viele Menschen können dies aber nicht selbstständig. Mich macht es glücklich, wenn ich sehe, dass ich mit meiner Arbeit Menschen in ihrer Selbstständigkeit stärken kann. Das treibt mich unglaublich an - für mich gibt es keinen anderen Beruf.