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Gedenktag während der Pandemie

Die Zugehörigen der verstorbenen Gäste in ihrer Trauer und beim Abschied nehmen zu begleiten - dies gehört zur hospizlichen Haltung des Laurentius Hospizes. Um auch in Zeiten der Pandemie die Verbundenheit auszudrücken, haben die Hospiz-Mitarbeiter*innen anlässlich des Gedenktages in der vergangenen Woche, der nicht vor Ort stattfinden konnte, Kontakt zu den Zugehörigen aufgenommen, die im Jahr 2019 einen geliebten Menschen verloren haben. Den Gedenkstein, der am Todestag beschriftet und gestaltet wurde, konnten sie - mit dem notwendigen Abstand - persönlich abholen. Die Steine wurden im Eingangsbereich des Hospizes positioniert, umringt von Frühlingsblühern, welche Wandel der Jahreszeiten, Wachstum und Neubeginn symbolisieren. "Die Pandemie stellt uns alle weiterhin vor große Herausforderungen. Daher müssen wir immer wieder kreativ sein und neue Wege gehen", so Gisela Albers.

Um gemeinsam den Verstorbenen zu gedenken, zuzuhören und den Gefühlen Raum zu geben, wurden die Zugehörigen außerdem von Mitarbeiter*innen aus Haupt- und Ehrenamt angerufen. Die musikalische Gestaltung dieses außergewöhnlichen Tages übernahm Fiona Dettmers. Gisela Albers: "Die Zugehörigen waren sehr dankbar, dass wir mit ihnen Kontakt aufgenommen haben - gerade in dieser Zeit, in der soziale Kontakte nur unter erschwerten Bedingungen möglich sind."

Die Gedenksteine wurden umringt von Frühlingsblühern im Eingangsbereich des Hospizes positioniert. Foto: mission:lebenshaus gGmbH