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Gegen Straßenlärm, für die Umwelt

Ein großer Wunsch geht für das Laurentius Hospiz in Erfüllung: Das im Jahr 2012 eröffnete Haus erhält eine Lärmschutzwand. "Unsere Gäste und ihre Zugehörigen genießen es sehr, die gemeinsame Zeit draußen in unserem Garten zu verbringen", sagt Gisela Albers, Leitung des Hospizes. "Leider ist der Geräuschpegel durch die Hauptstraße, an der unser Hospiz liegt, sehr hoch." Dem soll nun mit sogenannten "Umweltwänden" entgegengewirkt werden. Hierbei handelt es sich um vertikale Grünflächen und nicht um "trennende Wände". "Mit den Umweltwänden wird der Lärm deutlich reduziert und gleichzeitig neuer Lebensraum für Insekten und Pflanzen geschaffen", sagt Andreas Lange von der Firma [k]nord GmbH aus Ganderkesee, die diese Wand spendet. Lange kennt das Laurentius Hospiz aus persönlicher Erfahrung sehr gut: "Wie wertvoll die Arbeit, die hier geleistet wird, ist, weiß man erst, wenn man persönlich betroffen ist. Die Mitarbeiter*innen hier sind rund um die Uhr für die unheilbar erkrankten Menschen im Einsatz, aber auch als Familie wird man hier sehr gut begleitet. Ruhige Momente im Garten sind in so einer Situation ein großes Geschenk. Ich freue mich sehr, dass ich einen Teil zur Lärmreduzierung beitragen kann."

Mit der Umsetzung soll Anfang Juni begonnen werden. Natürlich habe man im Rahmen der vorbereiteten Maßnahmen, aber auch während der Umsetzung den Naturschutz und damit auch die aktuelle Brutsituation eng im Blick. Hierfür gibt es einen engen und steten Austausch mit einer Biologin.

Die schützenden Elemente fügen sich zeitlich optimal in die aktuellen Umbaumaßnahmen ein: Nach derzeitigem Planungsstand zieht das Hospiz am 18. Juni vom Fuchsberg zurück in das Haus an der Hauptstraße 32.

Das Team sich, dass eine solche Wand das Laurentius Hospiz zukünftig vor Lärm schützen wird.